-Info
über Pflegestuffen und andere hilfsreiche Informationen zu Thema
Altenpflege,Betreuung,Haushalthilfe.
Wenn
ein Mensch pflegebedürftig wird, hat er aufgrund der
gesetzlichen Pflegeversicherung prinzipiell Anspruch
auf finanzielle Unterstützung. Um möglichst jedem
Schweregrad und jeder Pflegesituation gerecht zu
werden, hat die Pflegekasse die Bedürftigkeit nach
Pflegestufen eingeteilt.
Pflegestufe I:
Erheblich Pflegebedürftige
Personen, die für mindestens zwei Verrichtungen im
Bereich Körperpflege, Ernährung oder Mobilität
mindestens einmal täglich Hilfe benötigen. Der
Hilfebedarf für die Grundpflege und die
hauswirtschaftliche Versorgung muss pro Tag
mindestens 1,5 Stunden betragen, wobei auf die
Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.
Außerdem besteht bereits ein Bedarf an
hauswirtschaftlicher Unterstützung mehrmals pro
Woche.
Pflegestufe
II: Schwerpflegebedürftige
Personen, die mindestens
dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe
in den Bereichen Körperpflege, Ernährung oder
Mobilität benötigen. Der Hilfebedarf für die
Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung
muss pro Tag mindestens 3 Stunden betragen, wobei
auf die Grundpflege mindestens 2 Stunden entfallen
müssen. Außerdem ist mehrmals pro Woche eine
hauswirtschaftliche Versorgung notwendig.
Pflegestufe
III: Schwerstpflegebedürftige
Diese Personen bedürfen
täglich rund um die Uhr und auch nachts der Hilfe
bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. Der
Hilfebedarf für die Grundpflege und die
hauswirtschaftliche Versorgung muss pro Tag
mindestens 5 Stunden betragen, wobei auf die
Grundpflege mindestens 4 Stunden entfallen müssen.
Eine hauswirtschaftliche Versorgung ist mehrmals die
Woche notwendig.
Seniorenbetreuung Rund um die Uhr durch
Polnische Firmen:
Die Menschen werden immer älter.
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Die Fortschritte in Medizin und
Gesellschaft bringen es mit sich, dass
die Menschen immer älter werden. Aber
nicht jeder wird "steinalt" und bleibt
dabei fit und gesund. Altersbedingte
Gebrechlichkeit, die sich allmählich
einstellt, gehört zum Leben der meisten
Menschen. Irgendwann ist dann bei vielen
der Punkt erreicht, wo Hilfe nötig wird.
Das bedeutet aber nicht, dass Menschen,
die über 80 Jahre alt werden, unbedingt
mit Pflegebedürftigkeit rechnen müssen.
Immerhin 80 Prozent der über 80 jährigen
sind nicht auf Hilfe angewiesen. Dennoch
nimmt die Zahl der betroffenen Senioren
zu.
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Pflegende sind genau so
betroffen, wie Pflegebedürftige.
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Das zeigt,
dass sich jeder Mensch mit der
Möglichkeit auseinandersetzen sollte,
pflegebedürftig zu werden. Heute sind in
Deutschland ungefähr 2 Millionen
Menschen pflegebedürftig. Das sind
sowohl Senioren, als auch Behinderte und
schwerkranke Menschen aller
Altersgruppen. Von diesen 2 Millionen
Menschen werden etwa 1,3 Millionen zu
Hause gepflegt. Bei häuslicher Pflege
sind die Pflegenden genau so von der
veränderten Situation betroffen, wie die
Pflegebedürftigen.
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Scham führt
oft zu einem verspäteten Antrag.
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Pflegebedürftig zu sein, trifft die
meisten Menschen unvorbereitet. Viele
schämen sich ihrer Hilfsbedürftigkeit.
Angst, Scham und vielen falschen
Vorstellungen über die
Pflegeversicherung führen dazu, dass
häufig verspätet ein Antrag auf die
Unterstützung der Pflegeversicherung
gestellt wird. Oft besteht aber
Unsicherheit darüber, ob überhaupt ein
Anspruch auf Leistungen der
Pflegeversicherung besteht.
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Jeder
hat ein Recht auf Hilfe.
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Einer
Situation, in der Menschen auf die
Mithilfe anderer angewiesen sind,
braucht man sich nicht zu schämen. Im
Gegenteil, sollte sich eine Gesellschaft
schämen, die diese Menschen allen lässt.
Aus diesem Grund ist die
Pflegeversicherung, bei allen Mängeln,
eine positive Entwicklung. Sie gibt
jedem Versicherten das Recht auf Hilfe
und Unterstützung |
"Deutschland
in der Pflegefalle: Wohin mit unseren Alten?"
Menschen bei Maischberger:
Markus Breitscheidel: Der Enthüllungsautor
zeichnet ein erschütterndes Bild vom Alltag in
deutschen Pflegeheimen. Ein Jahr lang hat er
verdeckt in Heimen gearbeitet. "Ich hatte
ständig ein schlechtes Gewissen", so der
studierte Wirtschaftswissenschaftler. Hilflose
Alte würden oft von unqualifizierten
Pflegekräften im "Akkord abgearbeitet" und mit
Medikamenten ruhig gestellt.
Die pflege reform 2008"
Die Reform der
Pflegeversicherung - Höhere Beiträge, mehr
Leistungen. Der Staat reagiert im Rahmen
der Pflege-Reform auf die neuen Bedürfnisse in
unserer Gesellschaft. Das
Pflege-Weiterentwicklungsgesetz verändert die
Strukturen der Pflege zugunsten aller
Beteiligten, insbesondere aber der
Pflegebedürftigen, der Angehörigen und der
Pflegenden. Das Pflegegeld wird stufenweise bis
2012 angehoben wie folgt: Pflegestufe I € 235,
Pflegestufe II € 440, Pflegestufe III € 700.
Hier finden Sie die wichtigsten Punkte im
Überblick...
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